Dr.Gaensler

Kurz und Prägnant:

Aufgrund der hohen Individualität eines Zahnes (Anatomie, Wurzelkanalanzahl, Defektgröße u.v.a.m.), kann eine Kostenabschätzung vor Behandlungsbeginn, nur anhand von Röntgenbild und klinischer Untersuchung getroffen werden, bei der ich mich um eine möglichst exakte Vorabkalkulation möglicher Kosten bemühen werde. Gerne erstellen wir dem Patienten auch einen schriftlichen Kostenvoranschlag, um die Kostenerstattung durch eine private Zusatz- oder Vollversicherung abzuklären.

Ausführlicher:

Es hat in der Regel in der Mundhöhle eines Patienten bis zu 28 Zähne, wobei jeder Zahn für sich eine individuelle Anatomie und Wurzelanzahl und -konfiguration hat. Auch hat jeder von einer Infektion betroffene Zahn, der eine Wurzelbehandlung benötigt, wiederum individuelle anatomische und sonstige Besonderheiten, die anhand eines Röntgenbildes diagnostiziert werden sollten.

Hinzu kommt, welcher technische Aufwand ist nötig, wenn der Zahn schon einen relativ großen Defekt hat, der gesäubert und dicht aufgebaut werden muss ? 

Hier pauschal Preise zu nennen, ist unmöglich. 

Für Sie als Patienten aber darf ich zum Verständnis möglicher Kosten folgende Informationen liefern:

Ich habe als auf die Wurzelkanalbehandlung spezialisierter Behandler, vor vielen Jahren eine Entscheidung getroffen, und Zeit für Fort- und Weiterbildung, sowie einen sechststelligen Betrag in die Instrumente und Materialien der Endodontie investiert. Daher biete ich in meiner Praxis ausschließelich Behandlungskonzepte im Bereich der Wurzelbehandlung an, die gemäß dem geltenden Stand der Wissenschaft (= state of the art, sprich nach den Regeln der Kunst) sind, und deren Ziel es ist, Ihren Zahn und seine Erkrankung ergebnisorientiert mit guter Prognose zu therapieren.

Zum Halten des geschaffenen Qualitätslevels finden regelmäßige Aus- und Weiterbildungen, sowie Literaturstudium statt, neben fortlaufenden hohen Investitionen in Topmaterialien und Instrumente.

Aus den genannten Gründen, und im Interesse eines ruhigen, qualitativen Praxisbetriebes, können wir als Praxisteam, keine Rücksicht auf politische Restriktionen und auf das Erstattungsverhalten etwaiger Kostenträger nehmen. Es kann sein, dass für Ihre Behandlung ein Eigenbehalt entsteht, unabhängig davon ob Sie bei der gesetzlichen Krankenkasse, einer privaten Versicherung, oder einer Beihilfestelle abgesichert sind.

Im Rahmen einer ersten Untersuchung, findet dann ein Beratungs- und Aufklärungsgespräch statt, in dem ich Sie auch neben den technischen Fakten, über die Kostenseite der anstehenden Behandlung aufklären werde. Bei Bedarf fertigen wir Ihnen auch einen schriftlichen Kostenplan, den Sie dann einer evtl. vorhandenen privaten Zusatz- oder Vollversicherung zur Prüfung der Erstattung analog Ihrem Versicherungsvertrag, schicken können.

Erfahrungsgemäß werden qualitative Wurzelkanalbehandlungen, nicht vollständig von den privaten Zusatz- und Krankenversicherungen übernommen, gewisse Eigenanteile - deren Höhe vorab nicht prognostizierbar ist - verbleiben beim Patienten. Hier ist ein Problem, daß die Grundanlage der geltenden Gebührenordnung auf die 60 er Jahre zurück geht, und die aktuellen Methoden und Techniken vom Gesetzgeber nur ungenügend in der Gebührenordnung eingepflegt wurden. Qualitative, mikroskopische Wurzelkanalbehandlungen sind leider im bescheidenen Leistungskatalog der gesetzlichen Sozialversicherung gar nicht enthalten, und stellen somit eine reine Privatangelegenheit des Patienten dar.

Selbst wenn man als Patient die hochwertige Wurzelbehandlung komplett selber zu tragen hätte, ist die Rettung des Zahnes mit allen Vorteilen der Zahnerhaltung, die kostengünstigere Variante, als eien Zahnlücke aufwendig mit z.B. einem Implantat + Krone versorgen zu wollen.